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Italienaustausch Nümbrecht - Morbegno 2017

Wunderschön, bereichernd, entdeckerisch, lehrreich, spannend, traumhaft, aufregend, bunt, verrückt, lustig und auch nahrhaft - So ungefähr könnte man unseren Schüleraustausch nach Italien beschreiben.
Ob in Morbegno (s. 1.Foto) oder in Mailand, es gab immer Neues zu entdecken. Die Schule ist ganz anders als in Deutschland, aber gerade deshalb interessant. Man geht in Italien fünf Jahre in die Grundschule, danach drei Jahre in die Mittelschule. Wenn man dann ein Gymnasium besuchen möchte, muss man sich für einen Schwerpunkt entscheiden. Es gibt Schulen mit den Schwerpunkten Sprache, Kunst, Humanistik und Naturwissenschaft.



Unsere Austauschpartner gehen auf ein Sprachengymnasium. Sie lernen dort Deutsch, Englisch, Französisch und Latein. In dieser Schule sind die Schulstunden verschieden lang: Die ersten beiden dauern jeweils sechzig Minuten, die Stunden danach nur fünfundfünfzig Minuten. An zwei Tagen durften wir selbst am Unterricht teilnehmen.
 

Wir haben jeden Tag einen Ausflug gemacht. Nach unserem Besuch beim Bürgermeister (s. 2.Foto) bekamen wir eine Führung durch Morbegno und so kam uns Mailand noch größer vor. In unserer Freizeit dort konnten wir uns frei bewegen. Zum Beispiel haben wir den Dom (s. 3.Foto) besichtigt, sind italienisch essen gegangen oder waren shoppen.



Am Comer See haben wir eine riesige Villa mit wunderschönem Garten (s. 4.Foto) besichtigt und sind danach mit der Fähre nach Bellagio gefahren, wo wir wieder Zeit hatten, um uns ein eigenes Bild von der Insel zu machen.
Nach unserem Besuch am Kunstgymnasium, wo wir uns selbst als Künstler versucht haben, waren wir alle zusammen Pizza essen, um den Abschlussabend besonders zu machen. Es gab viel Musik und es wurde auch Karaoke gesungen.

 

Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß in Italien und so wurde der Abschied nur noch schwerer. Einige Tränen flossen, aber wir freuen uns schon auf den Rückbesuch unserer neuen Freunde im nächsten Frühjahr!
Von Lisa Mesch und Lilli Brasche