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Schule 4.0 – Das HGN macht sich im Rahmen eines pädagogischen Tages Gedanken über den digitalen Wand

Das HGN nutzte den Brückentag am 30.04.2018, um einen pädagogischen Tag zum Thema „Digitaler Wandel in Schule und Arbeitswelt – die Zukunft des Lehrens und Lernens“ zu veranstalten. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Schulleiter Thorgai Wilmsmann in der Aula des Gymnasiums das Lehrerkollegium sowie die Familie Haas, die die Elternschaft vertrat und Frau Klein als Vertreterin des Schulträgers. Thorgai Wilmsmann hob die Bedeutung des digitalen Wandels für Schule und Gesellschaft hervor und machte deutlich, wie wichtig es ist, die Lehr- und Lernprozesse in der Schule mit der Digitalisierung zu verknüpfen. Diesen Weg am HGN weiter voranzutreiben, dazu diente der pädagogische Tag.

Daher hielten anschließend zwei externe Referenten aus der Industrie kurze Vorträge, um von außen Impulse für die weitere Ausgestaltung des Digitalisierungsprozesses am HGN zu erhalten.  Wolfgang Cieplik von dem Unternehmen Unitechnik hielt einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung & Industrie 4.0: Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen“. Darin machte Herr Cieplik eindrucksvoll deutlich, was der Begriff „Industrie 4.0“ eigentlich bedeutet und welche Auswirkungen die Industrie 4.0 für die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen bereits hat bzw. in Zukunft haben wird. Beispielsweise wurden folgende Aspekte angesprochen: Das autonome Fahren, die Digitalisierung aller Lebensbereiche, das „wirklich“ papierlose Büro und Daten als handelbares Gut. Der zweite Impulsbeitrag von Herrn Maik Krüger von der Firma Kampf hatte das Thema „Entwicklung einer integrativen Software-Plattform“- Praxiserfahrungen eines Maschinen und Anlagenbauers“. Darin machte Herr Krüger anhand von drei Thesen anschaulich deutlich, wie die Industrie 4.0 gelingen kann und welchen Weg die Firma Kampf eingeschlagen hat, um diese zu erreichen.



Nach einer Fragerunde und Diskussion über die Impulsbeiträge ging es anschließend darum, den Blick auf die zukünftige konkrete Ausgestaltung des Digitalisierungsprozesses am HGN zu richten. Deshalb stellten Stefan Schiffelmann (Oberstufenkoordinator) und Christian Schneider (Erprobungsstufenkoordinator) ihre Medienkonzepte vor. Beide Konzepte sehen vor, dass mehr elektronische Endgeräte (iPads, Laptops) angeschafft werden sollen und dass die Schülerinnen und Schüler möglichst früh und möglichst in allen Fächern diese Geräte im Schulalltag nutzen sollen.
Deshalb ging es im letzten Teil des pädagogischen Tages darum, die Digitalisierung in den einzelnen Fächern voranzutreiben. Dazu erstellten die Fachschaften jedes Faches ein „Medien-Curriculum“. In diesem wurde festgeschrieben, in welchen Jahrgangsstufen und zu welchen Themen fachspezifische und überfachliche digitale Kompetenzen erworben werden sollen und welche Medien (Apps, Programme) genutzt werden sollen.
 
M. Zangrando