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Schulhund Oskar schnuppert Schulluft

Freundlich und aufgeschlossen begrüßt der Neufundländerwelpe Oskar die Schülerinnen und Schüler des Homburgischen Gymnasium in Nümbrecht. „Oh, wie süß, ein Bär!“, tönt es aus allen Ecken. Oskar ist gerade einmal 13 Wochen alt und schnuppert das erste Mal im Beisein von so vielen Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Bundesjugendspiele Schulluft. Er genießt es sichtlich, sich von den Lernenden einmal knuddeln zu lassen oder ausgelassen mit ihnen auf dem Schulhof zu spielen.
Oskar darf die Deutsch- und Sozialwissenschaftslehrerin Christa Wirths zukünftig an ihrem Arbeitsplatz in der Schule tatkräftig unterstützen. Dass Schulbegleithunde nachweislich positive Lerneffekte haben, zeigen bereits viele Studien und Erfahrungsberichte von anderen Schulen, so führt die Anwesenheit des Hundes zu einem konzentrierteren, ruhigeren Lernklima und erfordert von den Lernenden Verantwortungsbereitschaft. „Darüber hinaus müssen die Schülerinnen und Schüler auch gewisse Hygienebedingungen beachten, damit Oskar überhaupt mit in den Klassenraum darf. Ein aufgeräumter und sauberer Klassenraum ist plötzlich überhaupt kein Thema mehr“, sagt Frau Wirths. Natürlich kann der Neufundländer die Lehrerin nur begleiten, wenn bei den Schülerinnen und Schülern keine Allergien oder tiefsitzendende Ängste gegen Hunde vorliegen.
Damit Oskar zukünftig mit in die Schule gehen kann, durchläuft er eine Ausbildung zum Schulbegleithund. Doch auch am „Tag seiner Einschulung“ fühlte sich Oskar unter den Kindern schon sichtlich sehr wohl und konnte die Herzen der Anwesenden im Sturm erobern.