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Emotionally disturbed - Das Theaterstück des Q2-Literaturkurses

„Oh, wir müssen das Theaterstück selber schreiben!“, „Wie sollen wir das schaffen?“ „Das ist aber wenig Zeit für ein ganzes Stück!“ – Diese Gedanken sind wahrscheinlich vielen Teilnehmer/Innen des Q2-Literaturkurses zu Beginn des Schuljahres durch den Kopf gegangen. Nach einigen Phasen der Ideenfindung und des gemeinsamen Austauschs kristallisierte sich die grobe Thematik heraus: Es soll um Emotionen gehen, die irgendwie in eine Handlung im Museum eingewoben werden sollen. Dank der kreativen Köpfe des Kurses gelang es, eine spannende Geschichte zweier Mädchen zu entwickeln, die im Prinzip nichts gemeinsam haben und sich nicht ausstehen können.

Durch Magie fallen sie während einer Schulveranstaltung im Museum in ein Gemälde und wollen zunächst nicht glauben, dass die Bilder tatsächlich leben! Als dann auch noch eine Glitzerfee und eine unsichtbare, grummelige Statue aus Griechenland dazukommen, wissen Elisabeth (Liz) und Charlotte nicht mehr, wie ihnen geschieht. Gemeinsam mit Belle (Fee) und Grecus (Statue) durchlaufen sie die Emotionen Trauer, Ekel, Freude, Angst und Wut, die (teilweise) zu allem Übel die Emotionen ihres Malers, Emilio Ischak, verkörpern und ausleben. Auseinandersetzungen und Anfeindungen sind auf dieser Reise ein ständiger Wegbegleiter, der jedoch letztlich gegenseitiges Verständnis zur Folge hat und die Mädchen am Ende mit einem Lächeln auf den Lippen aus der Bilderwelt ins Museum zurückkehren. 

In vielen intensiven Proben auf und neben der Bühne, abendlichen und wochenendlichen Treffen entwickelten die Darsteller/Innen mit Hilfe der Theaterpädagogin Katrin Sander und der Kurslehrerin Carina Heitmann sehr überzeugende Verkörperungen ihrer Rollen und konnten so am 28.03.19 sowie 30.03.19 sowohl Mitschülern, Eltern als auch Gästen ihr außergewöhnliches Stück präsentieren, das von vielen Seiten sehr gutes Feedback erhalten hat. Neben den Schüler/Innen der Q2 traten auch einige Schüler/Innen des 8er KuBi-Kurses von Frau Bischof auf, die ihre Ideen in den Übergängen zwischen den verschiedenen Emotionen einfließen lassen konnten.

Carina Heitmann